Worauf müssen Eltern beim Datenschutz achten?

Für die Kinder kann das Internet sehr vorteilhaft und unterhaltsam sein. Damit lässt sich beispielsweise hervorragend für die Schule recherchieren. Auch die Kommunikation mit anderen Kindern oder sogar mit den Lehrern ist gut für die Sprösslinge. Getoppt wird das Ganze noch, wenn interaktive Spiele für Unterhaltung sorgen.

Trotz allem birgt ein solcher online Zugriff für die Kinder auch gewisse Risiken. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Cyber Mobbing
  • unangemessener Inhalt
  • zwielichtige Gestalten

Es gibt Menschen, die sich als Kind oder Teenager im Netz ausgeben, um angeblich neue Freunde zu finden. Es wird versucht, persönliche Informationen über das Kind herauszufinden, wie zum Beispiel Adresse und Telefonnummer. Manche gehen sogar soweit das Kind dazu zu ermutigen einen Anruf zu tätigen.

GIrl covering her face
Photo by Caleb Woods / Unsplash

Die Aufsticht der Eltern

Was das Kind im Internet sehen und hören kann, sollten die Eltern wissen. Deshalb ist ein offenes Gespräch mit dem Kind sehr wichtig. Für den optimalen Schutz gibt es noch weitere Möglichkeiten.

Es gibt spezielle online Tools für die Eltern, damit der Zugriff kontrolliert werden kann. So ist ein besserer Schutz gegeben. Dabei handelt es sich meistens um übergeordnete Steuerungsoptionen des Internetanbieters. Alternativ können die Eltern auch eine spezielle Software erwerben. Mit dieser wird der Zugriff auf eine Webseite blockiert, ausserdem verhindert die Software das Senden von persönlichen Informationen. Andere Programme unterstützen die Eltern beispielsweise bei der Überwachung sämtlicher online Aktivitäten ihrer Sprösslinge.

Sicher und verantwortungsvoll

In jedem Fall sollten die Eltern ihren Kindern ein verantwortungsbewusstes und sicheres Onlineverhalten beibringen. Es gilt daher die Internetnutzung im Auge zu behalten.

Tipps für mehr Sicherheit im Internet:

  • Das Aufstellen von Familienregeln
  • Keine persönlichen Bilder austauschen oder posten
  • keine persönlichen Informationen, wie zum Beispiel Ort, Name, Schule, Telefonnummer oder Adresse preisgeben
  • keine Weitergabe von Kennwörtern
  • Keine persönlichen Treffen
  • niemals auf bedrohliche Nachrichten oder E-Mails antworten

Für die Eltern empfiehlt es sich, die Zeit im Internet gemeinsam mit ihren Kindern zu verbringen. So lernen die Kinder was angemessenes online Verhalten bedeutet. Der Computer wird am besten an einem sicheren Ort aufgestellt. Dort können Sie Eltern sämtliche Aktivitäten beobachten und überwachen.

Um den Zugriff zu erleichtern, können die Eltern ein Lesezeichen für die Lieblingsseiten der Kinder setzen. Auch die Telefonrechnungen und Kreditkartenabrechnungen sollten auf ungewohnte Kontobelastungen überprüft werden. Sobald das Kind einen unangenehmen online Austausch meldet, sollte es von seinen Eltern unbedingt ernst genommen werden.

„Wenn Sie weniger Zeit für die Erziehung der Kinder heute investieren, sondern der Digitalen Welt es überlassen, so wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie später von Kindern ebenfalls verlassen werden.“ Andreas Wiebe